GAB Nordmazedonien Ausbildung Auftrag

Nordmazedonien & Serbien: Geschäftschancen für deutsche Anbieter aus dem Bereich der (Dualen) Aus- und Weiterbildung

Vor dem aktuellen Hintergrund der COVID-19 Pandemie und der aktuellen weltweiten Ausnahmesituation, ist die Exportbranche vor zahlreiche Herausforderungen gestellt. Mit der Geschäftsanbahnung Nordmazedonien & Serbien "Duale Aus- und Weiterbildung" bietet das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) eine konkrete Unterstützungsmaßnahme für die Weiterführung Ihres Auslandsgeschäftes trotz Reisebeschränkung an. Dieses Exportförderprojekt wird digital über Video-Konferenztools umgesetzt und bringt Sie unter anderem mit potentiellen Kunden/Geschäftspartnern aus Nordmazedonien und Serbien zusammen, wie z.B. Unternehmen unterschiedlicher Sektoren, die Fachkräfte (dual) ausbilden.

Hintergrund & Zielgruppe des Projektes

Die digitale Geschäftsanbahnung Nordmazedonien und Serbien ist ein Förderprojekt des BMWi für deutsche Unternehmen, besonders kleine und mittlere Unternehmen (KMU), Selbstständige der gewerblichen Wirtschaft und wirtschaftsnahe Dienstleister mit Geschäftsbetrieb in Deutschland, die Lehr- und Lernmaterial, didaktische Methoden, weitere Dienstleistungen rund um die berufliche Aus- und Weiterbildung sowie die passende Ausstattung für Aus- und Weiterbildungseinrichtungen anbieten.  Die Delegation der Deutschen Wirtschaft in Nordmazedonien (AHK Nordmazedonien) führt dieses Projekt als offizieller Durchführer durch, die Deutsch-Serbische Wirtschaftskammer (AHK Serbien) und der Consultant SBS systems for business solutions GmbH sind die Kooperationspartner. Fachliche Unterstützung erhält das Projekt durch den Verband iMOVE im Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB).

Vom 04.-08. Oktober 2021 (sowie an ausgewählten Terminen in der Folgewoche) findet eine Geschäftsanbahnung statt für deutsche Unternehmen und Hersteller der Bereiche (Duale) Aus- und Weiterbildung, Berufsbildung, Fachkräfteausbildung, und weitere. Das Projekt richtet sich vorwiegend an kleine und mittlere Unternehmen (KMU) und soll Marktchancen ausloten und langfristige Absatzpotenziale für deutsche Unternehmen der Branche vorbereiten. Mit dieser Geschäftsanbahnung sollen deutsch-mazedonische und deutsch-serbische Beziehungen im genannten Sektor intensiviert und zukünftige Kooperationen etabliert werden.

An 5 Tagen sind Sie für jeweils einige wenige Stunden per Video-Konferenz "live" in Nordmazedonien und Serbien. Angeboten werden ein ausführliches Länderbriefing mit der AHK Nordmazedonien, der AHK Serbien, beiden Deutschen Botschaften und GTAI (Germany Trade & Invest), eine Präsentationsveranstaltung vor einem fachbezogenen mazedonischen und serbischen online-Publikum, sowie individuelle Unternehmertreffen (b2b-Gespräche) mit vorab ausgewählten potenziellen mazedonischen und serbischen Geschäfts- und Kooperationspartnern. Außerdem runden Roundtables und sogenannte "technical visits" (Betriebsbesichtigungen oder Besichtigungen von Referenzobjekten und -projekten) die virtuelle Reise ab. Diese sind nicht live, sondern werden als Videoaufzeichnung zur Verfügung gestellt. Das BMWi unterstützt mit dieser digitalen Projektumsetzung deutsche Unternehmen bei ihrem außenwirtschaftlichen Engagement durch den gezielten Auf- bzw. Ausbau von Geschäftskontakten in Nordmazedonien und Serbien. 

Programm der digitalen Geschäftsanbahnung

Digitales Länderbriefing zu Nordmazedonien und Serbien mit AHK, GTAI und Deutscher Botschaft (
04. Oktober 2021, vormittags)

Wirtschaftliche und politische Rahmenbedingungen
Interkulturelle Besonderheiten
Best-Practice-Sprecher: ein deutsches Unternehmen berichtet über seine Erfahrungen auf dem mazedonischen und/oder serbischen Markt

Digitale Präsentationsveranstaltung „Duale Berufsausbildung in Nordmazedonien und Serbien“ (05. Oktober 2021, vormittags)

(Deutsche) Unternehmenspräsentationen vor mazedonischem/serbischem Fachpublikum
Vortrag über die Leistungsfähigkeit der deutschen Branche
Möglichkeiten für ausgiebiges Networking im Anschluss an die Vorträge (Break-Out-Rooms)


Digitaler Roundtable Nordmazedonien/Serbien mit Vertretern von Behörden/Institutionen (06. Oktober 2021, je einmal vormittags und nachmittags)

Podiumsdiskussion zu verschiedenen Themen
Best Practices
Virtuelle Betriebsbesichtigungen mittels Videopräsentationen mazedonischer/serbischer Unternehmen (anschließend steht der Geschäftsführer für Q&A zur Verfügung)


Online-B2B-Gespräche (07.+8. Oktober 2021, sowie in der Folgewoche)

Individuelle Online-Geschäftsgespräche mit potentiellen mazedonischen und serbischen Geschäfts- und Kooperationspartnern
Alle Geschäftstermine finden nach einem vorab erstellten und mit Ihnen abgestimmten Terminkalender statt.

Teilnahmebedingungen

Bei diesem Projekt handelt es sich um eine projektbezogene Fördermaßnahme im Rahmen des BMWi-Markterschließungsprogramms für KMU, die durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert wird.

Die für Ihr Unternehmen entstehenden Kosten wurden für die virtuelle Geschäftsanbahnung vom BMWi entgegen des ursprünglichen Eigenbeitrags um 50% reduziert und belaufen sich, abhängig von der Größe Ihres Unternehmens, jetzt auf:

*250 EURO netto: weniger als 2. Mio. EUR Jahresumsatz und weniger als 10 Mitarbeiter
*375 EURO netto: weniger als 50 Mio. EUR Jahresumsatz und weniger als 500 Mitarbeiter
*500 EURO netto: ab 50 Mio. EUR Jahresumsatz oder mehr als 500 Mitarbeiter

Die Teilnehmerzahl ist auf 12 Unternehmen beschränkt. Die Anmeldungen werden in der Reihenfolge ihres Eingangs berücksichtigt. KMU haben Vorrang vor Großunternehmen. Die individuellen Beratungsleistungen werden in Anwendung der De-Minimis-Verordnung der EU bescheinigt.

Warum Nordmazedonien und Serbien?

In den letzten Jahren verzeichnete Nordmazedonien einen großen Anstieg an ausländischen Investitionen, die moderne Produktionsprozesse und Technologien mit sich brachten. Diese setzen einen hohen Grad an Qualifizierung und Diversifizierung der Fachkräfte voraus; trotz gegenwärtig weiterhin hoher Arbeitslosenquote gibt es gleichzeitig einen Fachkräftemangel. Dies wurde seitens des Privatsektors und des Staates erkannt und immer mehr Unternehmen sind bereit, Fachkräfte selbst auszubilden. Im Rahmen des Skills-Expert-Programms werden seit 2017 Jugendliche in den Bereichen Mechatronik und Maschinenbau nach deutschem Modell ausgebildet. Um eine qualitativ hohe berufliche Aus- und Weiterbildung in drei besonders wichtigen Sektoren zu ermöglichen, plant der mazedonische Staat zudem Gründung und Ausstattung von drei regionalen Kompetenzzentren. Das Bildungssystem in Nordmazedonien ist erneuerungsbedürftig. Die Anzahl der Stunden, in denen praktische Fähigkeiten vermittelt werden, muss maßgeblich erhöht werden (derzeit 5 Std. pro Woche, bzw. max. 180 Std. pro Schuljahr). Um dem Fachkräftemangel zu begegnen, wächst auch von Seiten deutscher Investoren in Nordmazedonien der Ruf nach der Einführung einer dualen Berufsausbildung nach deutschem Vorbild. Die Nachfrage nach Lösungen in den Bereichen betriebliche Aus- und Weiterbildung ist daher sehr hoch.


Serbien, als Bewerber für eine EU-Mitgliedschaft, befindet sich seit 2000 in einem komplexen Reformprozess, der u.a. auch eine umfassende Reindustrialisierung vorsieht. 2019 hat Serbien die gesetzliche Grundlage für ein staatliches duales Berufsbildungssystem geschaffen, welches die praktische Ausbildung in den Unternehmen einbindet. Derzeit wurden 51 Berufsprofile für die duale Ausbildung akkreditiert. Allerdings werden nicht alle Berufsprofile im serbischen Berufsbildungssystem dual ausgebildet. Dennoch steigt die Zahl an Unternehmen stetig, die in Serbien dual ausbilden. Inzwischen setzen ca. 900 Unternehmen die duale berufliche Bildung, auch aufgrund der verstärkten Professionalisierung dualer Ausbildung, um. Im Implementierungsprozess und in der Umsetzung dualer Berufsbildung in Serbien müssen die Kenntnisse über industrielle Praxisanwendungen verbessert werden, andererseits müssen innerbetriebliche Ausbilder an Lerninhalte der Curricula und ihrer didaktischen Methoden weiterhin geschult werden. Viele Arbeitsplätze bleiben daher unbesetzt, da die Unternehmen zu wenige gut qualifizierte Fachkräfte finden können. Für deutsche Unternehmen ist dies eine herausragende Gelegenheit, erste Projekte zu realisieren und einen wirtschaftlichen Einstieg auf dem mazedonischen und dem serbischen Markt anzugehen.

Anmeldung & Download:

Um sich verbindlich für die Teilnahme anzumelden, füllen Sie bitte die Anmeldeunterlagen aus und senden diese an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Infoletter Hier finden Sie kompakt zusammengefasste Projektinformationen.

 

Pressemitteilung Hier finden Sie den Pressetext zum Projekt.

 

Anmeldeunterlagen  Hier finden Sie das Anmeldeformular, mit dem Sie sich verbindlich zur Teilnahme anmelden können. Das Formular Teilnehmer-Erklärung enthält die Unternehmensangaben, die vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) benötigt werden, um Ihnen die geförderte Teilnahme an dem Projekt zu gewähren.

 

Projektlogo Hier finden Sie das Logo zur Bewerbung des Projekts auf Ihrer Internetseite oder über Ihre Kommunikationskanäle

 

Wirtschaftsbereiche Diese Liste der Wirtschaftsbereiche bzw. Kennziffern nach DeStatis hilft Ihnen, den für Ihr Geschäftsfeld passenden Wirtschaftsbereich zuzuordnen, den Sie bitte in der entsprechenden Stelle der Anmeldeunterlagen eintragen.

 

Teilnehmerliste

   
   
   

Weitere Informationen

Bei Fragen erreichen Sie uns unter der Rufnummer 030 8145981-41 oder per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Gerne stehen wir Ihnen auch für eine persönliche Beratung zur Verfügung.

 

Kontakt für Rückfragen:

Miriam Achenbach

SBS systems for business solutions GmbH
Frau Miriam Achenbach
Via Appia Nuova 666, 00179 Rom/Italien
Telefon: 0049 30 8145981-41
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

 

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